1. Ayurveda Therapie:

Eine der ältesten aus Indien stammende Wissenschaften, die das Leben als Ganzheit versteht.
Der Sanskritbegriff  “Ayurveda” bedeutet “Wissen vom Leben”.
Ziel ist die Erhaltung und Förderung von Gesundheit sowie die Behandlung und Beseitigung von Krankheit.
Dazu wird der Mensch in seiner Ganzheit Körper, Seele und Geist, in seiner Umgebung mit Verhaltensweisen und
Ernährungsgewohnheiten, in seinem natürlichen Umfeld wahrgenommen.
 
Spezielle Ölmassagen fördern den körperlichen Stoffwechsel, was zur Harmonisierung und Wohlbefinden führt.        

2.Osteopathie:

Osteopathie ist eine sanfte Behandlungsmethode, da sie die Selbstregulierung des Körpers anregt
und die dem Körper innewohnenden Selbstheilungskräfte unterstützt. Dazu arbeitet der Therapeut nur
mit seinen Händen.
Zuvor wird der Patient gründlich mit speziellen osteopathischen Tests untersucht und der Therapeut
diagnostiziert mit seine Händen Veränderungen an Gelenken, Muskeln, Inneren Organen und der Durchblutung.
 
Der menschliche Körper funktioniert als Einheit und ist als solche folglich auch zu behandeln. Zwar lässt sich der
Körper in Funktionsgruppen wie
- Bewegungsapparat und Knochen, Muskeln und Bändern,
- Inneren Organen, Nieren, Leber, Magen, Darm,
- Kreislauforganen, Herz und Gefäße,
- Nervenbahnen und Gehirn,
unterteilen, aber sie bedingen einander und werden bei der osteopathischen Behandlung nicht isoliert von
einander therapiert.
 
Funktionsstörungen von inneren Organen, können zu Veränderungen im Bewegungsapparat ( Muskeln u. Knochen)
führen. Umgekehrt kann eine ausgeprägte Verformung der Wirbelsäule innere Organe verdrängen und auf diese
Weise in ihrer Funktion beeinträchtigen.
 

Osteopathie besteht aus:

1. Strukturelle Osteopathie wirkt auf Gelenke, Muskeln und Bänder ein.
2. Viszeraler Osteopathie wirkt auf innere Organe und Faszien (bindegewebige Hüllen) ein.
3. Cranio Sakrale Ostheopathie wirkt ein auf einzelne Schädelknochen, Faszien und
   Durameter (Gehirn und Rückenmarkhaut) mit Rückenmarksflüssigkeit. (Siehe auch weiter unten Thema 3) 

Techniken:

Mobilisationstechniken - passive Dehnungen - passive u. aktive Muskeltechniken - Mobilisationsimpulse
- direkte und indirekte Techniken - Harmonische Techniken - Behandlung der inneren Organe.

Indikationen:

Z.B. Nackenschmerzen, Zwerchfellhochstand, Tinitus, Schlafstörungen, muskuläre Disbalance im Schulter
und Beckengürtel, Lumbalsyndrom, Rückenschmerzen, Wirbelsäulenleiden, Gelenkschmerzen, Muskelverspannungen
Arthrose, Gelenkfehlstellung u. Skoliose, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Beschwerden der inneren Organe. 
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3.Cranio Sakrale Therapie:

Basiert auf dem Erspüren des Craniosakralen Rythmus, der wie der Herz- u. Atemrythmus einen eigenständigen Körperrythmus dastellt.
Dieser Rythmus beeinflußt den Stoffwechsel des Körpers und jeder einzelnen Körperzelle.
In der Therapie wird der Rythmus harmonisiert, wodurch die selbstheilungskräfte wieder aktiv werden können wirken 
 

4.Fußreflexzonentherapie:

Organe, Gewebe und Gelenke zeigen sich an bestimmten Regionen an den Füßen. (Reflexzonen). Mit speziellen Grifftechniken
wird gezielter Druck auf bestimmte Stellen am Fuß ausgeübt, was zu einer Mehrdurchblutung der Reflexzonen führt. Dadurch wird
die Regenerationskraft der Organe und des Gewebes angeregt. Liegen keine Erkrankungen vor, dann wird die Massage weder
als schmerzhaft noch als unangenehm empfunden.

 

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5.Neuraltherapie:

Die Arztbrüder Ferdinand und Walter Huneke entdecken um 1925, das eine Patientin mit Schulterschmerzen
nach einer Injektion mit dem Lokalanästhetikum Procain in eine Unterschenkelnarbe, schlagartig von ihren
Schulterschmerzen befreit war. Das sogenannte „Sekundenphänomen“.
Die Brüder Huneke beschäftigten sich weiter mit der Wirkung des Procains auf den
Gesamtorganismus und stellten fest, das die Neuraltherapie verschiedentlich einzusetzen ist:
- bei fast allen akuten Schmerzen u. Entzündungszuständen
(Segmenttherapie und Infiltration im Myogelosen
oder Triggerpunkt)
- bei chronischen Erkrankungen mit Verdacht auf ein Störfeldgeschehen

Daraus ergibt sich ein breites Indikationsspektrum: z.B.
Asthma - Arthroseschmerzen - Gelenkschmerzen - Kopfschmerzen - Leberstörungen - Gallenstörungen - Bluthochdruck
- depressive Verstimmungen - Lumbago - Magenschmerzen - Rheuma -Unterleibsbeschwerden - Zwerchfellverkrampfungen.

 

6.Bach-Blüten Therapie:

Die Bach-Blüten-Therapie ist benannt nach Ihrem Entdecker, dem englischen Arzt Edward Bach (1886-1936).
Er war auf der Suche nach Mitteln die zur „wahren Heilung“ führen, denn er ging davon aus, das jede sich körperlich
manifestierte Krankheit durch Disharmonien auf geistig - seelischer Ebene bedingt ist.
Um auf dieser Ebene therapeutisch wirksam zu sein entwickelte er mittels der „Sonnenmethode (Homöopathieähnliche Herstellung)
38 verschiedene Blütenessenzen.
Es handelt sich dabei um Essenzen von wildwachsenden Pflanzen, Blüten und Bäumen und Quellwasser.
Ziel der Therapie ist die Hilfe zur Selbsthilfe des Körpers, durch Harmonisierung des geistigen und seelischen Wohlbefindens.
Innerliche und äußerliche Anwendung ist möglich.
 
Indikationen / Anwendungsmöglichkeiten:
Ängste, Abhängigkeit, Elanlosigkeit, Erschöpfung, Entscheidungsschwierigkeiten, 
Trauer, Schockerlebnisse, Bewältigung von Krisen, vermindertes Selbstwertgefühl,
Morgenmüdigkeit, Schuldgefühle, Pessimismus, Intoleranz, Lebensunmut, Unausgeglichenheit,
berufliche Veränderungen, Übergang in eine neue Lebensphase, seelischen Tiefpunkte, Ziellosigkeit,
Konzentrationsschwierigkeiten, akute oder chronische Leidenssituationen, Ungeduld.
Hier können Sie sich einige Blüten, wie sie in der Natur wachsen, anschauen
 
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7.Biochemie nach Dr. Schüßler

Dr. med W. H. Schüßler, 1821-1898, aus Oldenburg, begründete die „biochemische Heilweise".
Auf der Erkenntnis, das anorganische (biochemische) Mineralstoffe Bestandteil aller Zellen
und Gewebe des menschlichen Körpers sind. Sie verfügen über wichtige physiologische
Funktionen, oder bringen solche in Gang und müssen, da der Körper sie nicht selbst herstellen
kann, von Außen zugeführt werden. Schüßler bestimmte 12 „Salze des Lebens“, die als
Funktionsmittel, Konstitutionsmittel oder Regulationsmittel therapeutisch eingesetzt werden.

Das sind Kalzium oder Kaliumverbindungen, Natrium, Eisen, Magnesium und Kieselsäure.
Als sogenanntes „Manko“ bezeichnete er nicht nur das Fehlen eines bestimmten Salzes, sondern
auch die Funktionsstörung des Stoffwechsels, die sich vom Mineralstoffmangel bis zum Auftreten
einer Krankheit steigern kann. Die Verwendung biochemischer Mineralsalze eignet sich sowohl
zur Behandlung bereits bestehender Erkrankungen, als auch zur prophylaktischen Anwendung
um ein Auftreten der Krankheitssymptome zu verhindern.

Bei der Anwendung handelt es sich um keine übliche Substitution, sondern durch die Gabe der Mineralsalze
in potenzierter Form wird ein Reiz ausgeübt, der die Zellen anregt die lebenswichtigen Salze vermehrt
aus der Nahrung aufzunehmen und richtig im Körper/Organismus zu verteilen.

Indikationsbeispiele:
Akne, Arteriosklerose, Bandscheibenerkrankungen, Blutarmut, Bronchitis, Gastritis, Haarausfall,
Krampfadern, Leistenbruch, Magen - oder Gallenkoliken, Mittelohrendzündung, Nervenschmerzen,
Osteoporose, Ödeme, Scheuermannsche Krankheit, Schilddrüsenerkrankung, Stuhlverstopfung oder Durchfall,
während der Schwangerschaft
 

8.Laboruntersuchung:

a) großes und kleines Blutbild.

b) Blut-Kristall-Analyse durch Trocknung des abgenommenen Blutes
 entstehende Blutkristalle werden mikroskopisch vom Labor analysiert.
 
c) Stuhluntersuchung, Pilzdiagnostik, Urinuntersuchung.
 

9.Irisdiagnose:

Die Irisdiagnose (auch Augendiagnose) gehört als empirisch begründete Hinweisdiagnostik, zur traditionellen Abendländischen Medizin.

Die Iris des Auges spiegelt das psycho-physiologische Innenleben des Menschen wieder. Die verschiedenen Bildungen,
Schichtungen und Farbstörungen in der Iris zeigen den menschlichen Körper mit Skelett, inneren Organen und Stoffwechselsituationen.

Jedes Organ hat ein bestimmtes Ausdruckareal in der Iris. Insbesondere ererbte bzw. angeborene Schwächen oder Fehlanlagen
von Organen, sowie chronische Erkrankungen sind in der Iris zu erkennen.
 
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